„Holz, soweit das Auge reicht“ ist das Motto des Projekts. Nicht nur die tragende Konstruktion ist weitgehend aus Holz, sondern auch die Gebäudehülle und das Innere weisen einen maximalen Holzanteil auf. So sind alle Fassaden mit unterschiedlich breiten, schwarz angestrichenen Brettern verkleidet.

Bürogebäude und Technikum stehen zwischen der Haupteinfallstraße in die Leipziger Innenstadt und der rückwärtigen Bestandsbebauung des DBFZ. Die weitere bauliche Entwicklung des Geländes erhält einen ordnenden Rahmen.

Der neue Vorplatz bildet die Adresse der Forschungseinrichtung …

… und der fünfgeschossige Bürobau mit angegliedertem Konferenzzentrum macht von weitem darauf aufmerksam. Das Logo des DBFZ konnte in der nichtfarbigen Variante vor dem dunklen Holz platziert werden.

Das Bürogebäude war der erste mehrgeschossige Holzbau in Sachsen. Nur die aussteifenden Treppenkerne sind aus Stahlbeton.

Die übrige Tragkonstruktion der Geschosse besteht aus Brettstapeldecken, Brettsperrholzwänden und Holzstützen.

Die Tragkonstruktionen wurden vorgefertigt, elementiert geliefert und vor Ort zusammengesetzt. Wo es der Brandschutz zuließ, blieb die Konstruktion sichtbar.

Holz und natürliche Baustoffe dominieren das Innere bis hin zu den Piktogrammen des Leitsystems, die aus OSB-Platten gefräst wurden.

Die Brandwände der Hallen im Technikum sind aus unbehandeltem Sichtbeton, während das Dach wieder dem Grundsatz des Projekts folgt: „Holz, soweit das Auge reicht“.