Im historischen Ortskern von Adorf füllt der Museumsneubau ein zuvor noch nie bebautes Grundstück an…
Im historischen Ortskern von Adorf füllt der Museumsneubau ein zuvor noch nie bebautes Grundstück an der mittelalterlichen Stadtmauer.
Das Erscheinungsbild ist aus dem Aufbau der Muschel abgeleitet: raue Schale und kostbares Inneres stehen…
Das Erscheinungsbild ist aus dem Aufbau der Muschel abgeleitet: raue Schale und kostbares Inneres stehen im Kontrast und bilden dennoch eine Einheit. Die windschief verformte Gebäudehülle transformiert das Bild der Muschelschale und setzt ein Signal in den öffentlichen Raum.
Nachdem die Flussperlmuschel als Parasit in der Bachforelle zu Größe gekommen ist, besteht ihr Dasein…
Nachdem die Flussperlmuschel als Parasit in der Bachforelle zu Größe gekommen ist, besteht ihr Dasein darin, auf dem Grund des Baches liegend Nahrung aus dem vorbeifließenden Wasser zu filtern. Adorf war ein Zentrum der Flussperlmuschelfischerei in Europa. Begehrt waren die Perlen, die man in jeder 2000sten Muschel fand, aus den anderen Muscheln fertigte man kunsthandwerklich allerhand Gebrauchsgegenstände.
Über die Betonschale fließt kontinuierlich Wasser in einen Brunnen und verweist so auf fließendes Wasser…
Über die Betonschale fließt kontinuierlich Wasser in einen Brunnen und verweist so auf fließendes Wasser als Lebensgrundlage der Muschel.
Die Schale kragt über dem Vorplatz und dem Brunnen aus.
Die Schale kragt über dem Vorplatz und dem Brunnen aus.
Die Ausstellungsräume sind mit Fenstern an einen Patio angebunden.
Die Ausstellungsräume sind mit Fenstern an einen Patio angebunden.
Durch den glasüberdeckten Patio fällt das Licht auf die Stadtmauer und bis in den Foyerbereich.…
Durch den glasüberdeckten Patio fällt das Licht auf die Stadtmauer und bis in den Foyerbereich. Die alten Steine der Mauer werden so schon von außen erkennbar gemacht.
Die Stadtmauer, die Adorf im Mittelalter vor ungebetenen Gästen schützte, ist heute noch in großen…
Die Stadtmauer, die Adorf im Mittelalter vor ungebetenen Gästen schützte, ist heute noch in großen Teilen erhalten. Sie prägt das innere Erscheinungsbild des Perlmuttmuseums. Als Wand des sich über alle Geschosse erstreckenden Patios ist sie die sichtbare Referenz von Ort und Historie.
Über das Freiberger Tor gelangt man zum Marktplatz.
Über das Freiberger Tor gelangt man zum Marktplatz.