Der Baukörper fasst die Freiflächen der Schule und schirmt sie gegenüber der nahen Kommandant-Prendel-Allee ab. Zwischen Schule, Schulerweiterung, Sporthalle und altem Baumbestand entstand ein zentraler Freibereich mit der Qualität eines schulischen Pausenhofs.

Die Gestaltung der Hülle konzentrierte sich auf die Wirkung des Raums und auf das Farbspiel aus dunkelgrüner Metallfassade und umgebendem altem Baumbestand.

Ein wichtiges Element ist der große Unterschnitt im Gebäudevolumen, der den Eingangsbereich der Sporthalle formuliert und in Richtung Pausenhof deutlich wahrnehmbar abzeichnet. So entsteht ein geschützter Unterstand, der Raum für (Pausen-) Kommunikation schafft und willkommener Sammelpunkt für Sportklassen sowie Sportvereine ist.

Einen deutlichen Kontrast zur grünen Metallfassade schafft der weiße, lichtdurchflutete Innenraum der Sporthalle.

Die Galerie dient als zentraler Verteiler und funktionales Zentrum für die Hallenbenutzung; sie verbindet die Umkleiden für Lehrer und Schüler mit dem Hallenbereich.

Das große Oberlicht über der Galerie lenkt Tageslicht in die innen liegenden Bereiche der Halle und ermöglicht zusammen mit den Fensterbändern, die sich hinter den Perforationen der Metallfassade befinden, eine gleichmäßige Lichtverteilung.

Die Aluminiumblech-Vorhangfassade wurde als mehrschalige, hinterlüftete und gedämmte Konstruktion vor einer massiven Außenwand aus Stahlbeton realisiert. In der Kombination aus Passivhauskomponenten und kompaktem Gebäudevolumen wurde ein energetisches Niveau erreicht, das die Vorgaben der ENEV 2009 um 30 Prozent unterschreitet.