Das Bild zeigt die Situation vor Beginn der Baumaßnahme.

Unser Entwurf für die Erweiterung wurde 2004 im Rahmen eines Wettbewerbs mit dem 1. Rang prämiert. Der Neubau ist als Würfel mit ca. 19 Metern Kantenlänge auf die Ecke des Baublocks gesetzt. Fluchten und Höhen orientieren sich an den umgebenden Altbauten. Offenheit und Durchlässigkeit des Quartiers bleiben durch die Solitärstellung des Gebäudes gewahrt.

Die einzelnen Laboreinheiten werden über ca. 3×3 Meter große Fenster in der Fassade abgebildet, die aus vorgehängten Stahlbetonfertigteilen besteht. Ein Übergang im ersten Obergeschoss schließt an das benachbarte Institut für Biochemie an. Hinter der hochgezogenen Attika verbirgt sich die aufwendige Haustechnik.

Das Gebäude nimmt ausschließlich Laborräume auf, während Büros, Lager, Aufenthalts- und Unterrichtsräume im benachbarten Altbau untergebracht sind.

Die Speziallabore, die im Neubau untergebracht sind, konnten nicht in die vorhandenen Gebäude integriert werden, so beispielsweise Schalllabore, molekularbiologische Labore, Isotopen- und Gentechniklabore.